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Dienstag, 19.09.2017

Über uns

1997 als "Jugendkantorei Gmünd-Neustadt" gegründet, befassen sich die ersten Projekte des Ensembles befassen sich mit Kantaten Johann Sebastian Bachs.

2002 führt das Ensemble die Barockoper "Venus and Adonis" von John Blow (1687) auf, wobei einer der Spielorte im weiteren Lauf der Chorgeschichte zu einem zentralen Auftrittsort werden wird: das Benediktinerstift Altenburg im niederösterreichischen Waldviertel.

Die Zusammenarbeit mit dem Wiener Komponisten Wolfram Wagner im Jahr 2004 schlägt sich in der Uraufführung seiner "Elemantarphantasie: Die Flamme" nach einem Text von Christian Morgenstern nieder.

Aufnahmesitzung für die CD "Tenebrae"

2006 bis 2008 nimmt der Chor seine erste CD "Tenebrae" auf, die Werke von Francis Poulenc und seinen Zeitgenossen Hugo Distler, Walter Benne und Johann Nepomuk David sowie Josquin des Prez enthält. Auftritte mit Orchester sowie szenische Projekte (u.a. mit Martina Sagmeister (Max-Reinhardt-Seminar), Elisabeth M. Pöcksteiner und Julia Ruthensteiner ergänzen die kirchenmusikalische Tätigkeit des Chores. Diese hatte sich in der Zwischenzeit auf die Dome von Linz, St.Pölten und Graz erweitert, wo das Ensemble gern gesehener Gast ist.

In den kommenden Jahren widmete sich der Chor so verschiedenen Projekten wie dem "Gloria" aus der h-moll-Messe BWV 232 oder der österreichischen Erstaufführung des "Agnus Dei - Concerto for bassoon and mixed choir" des norwegischen Komponisten Egil Hovland. Die dabei entstandene Zusammenarbeit mit der Jungen Philharmonie und ihrem Dirigenten Michael Lessky zeitigt 2011 auch einen weiteren Höhepunkt in der Vita des studiovocale: Bei einem Konzert im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses bringt der Chor Motetten des 20. Jahrhunderts sowie das Requiem d-moll, KV 626 von W.A.Mozart in einer neuen Vervollständigung von Robert D. Levin zur Aufführung.

Nach einer Einladung des Vokalmusikfestivals "Vocumenta" in der Jugendstilkirche am Steinhof kreierte der Chor mit einem Zyklus von Gesprächskonzerten, den "An sich... Chormusik"-Veranstaltungen eine neu Form des Konzerts, die beim Publikum regen Anklang findet - das Konzept wird in den kommenden Jahren fortgeführt.

2015 bestritt der Chor die Eröffnung des Konzertreigens des Kammermusikfestivals Allegro vivo im Stift Altenburg mit Musik von Johann Josef Fux, Johann Sebastian Bach und Marc-Antoine Charpentier. 

Das studiovocale und die Junge Philharmonie im März 2011

2016 intensivierte der Chor seine Tätigkeit und konnte mit Bachs "Jesu, meine Freude" und dem "Actus tragicus" sein Repertoire um zwei zentrale Werke der barocken Chorliteratur erweitern.

2017 kommt es zur ersten Zusammenarbeit mit der Universität für Musik und darstellenden Kunst Wien, wenn der Chor mit der Klavierklasse von Prof. Johannes Marian Werke für Chor und Klavier aus dem Spätwerk von Johannes Brahms präsentiert.

Nach einem barocken Fest mit Georg Friedrich Händels "Dettinger Te Deum" im Rahmen der Niederösterreichischen Landesausstellung ist mit der Aufführung von Hugo Distlers "Totentanz" im November mit einem nächsten Höhepunkt zu rechnen. Zur besonderen Freude des Chores hat sich der Koordinator der Chorszene Niederösterreich, Gottfried Zawichowsky bereit erklärt, hierbei die Partie des Todes zu sprechen - eine wohl einzigartige Besetzung...